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Geschichte     

Wie alles begann

Die am höchsten gelegenen Teile von Åland stiegen bereits vor 10 000 Jahren aus dem Meer auf. Dies waren die höchsten Berge Saltviks: Orrdalsklint, Kasberg und Långbergen. Die Bergspitzen müssen damals wie kleine Schären ausgesehen haben, als sie weit drauβen im Yoldiameer aus dem Wasser ragten.

Die ersten Menschen kamen vor ungefähr 6 000 Jahren aus dem Osten nach Åland und siedelten im heutigen Långbergsöda. Dort wohnten sie einige Monate im Jahr, vor allem um Seehunde zu jagen.

Über das groβe Meer bis nach Åland zu gelangen war damals sehr schwierig. Der Abstand zum Festland war über 100 km Vogelfluglinie. Die Menschen der Steinzeit waren also offensichtlich im Segeln und in der Navigation schon sehr bewandert.

Zu dieser Zeit sah jedoch die Natur noch ganz anders aus als heute. Das Klima ähnelte dem Mittelmeerklima und die Wälder bestanden damals vorwiegend aus Laubbäumen.

Wie lebte man damals?

Die Menschen der Steinzeit lebten ein Nomadenleben als Jäger und Fischer. Sie zogen umher und lagerten dort, wo es Beute gab.

Während der Steinzeit gab es noch viele Seehunde in der Ostsee und diese waren die wichtigste Beute für die Menschen, die hier wohnten. Sie jagten jedoch auch Seevögel und Kleinwild, fischten Fische und sammelten essbare Pflanzen.

Die Siedler lebten in kleinen runden Hütten. Die meisten Aktivitäten, wie auch Essen zubereiten, Anfertigen von Werkzeug, führten Sie im Freien auβerhalb Ihrer Hütte aus.